Die fünf bekanntesten Video-Marketingfehler

Erfolg im Video-Marketing kommt nicht von alleine. Egal ob bei einer Imagefilm-Produktion, einem Video für das Viralmarketing oder anderen Filmproduktionen. Aber aus Fehlern sollte man lernen. Lernen Sie aus den Fehlern der Anderen. Lesen Sie unser kostenloses Whitpaper.

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Was viele Unternehmen falsch machen - die 5 bekanntesten Video Marketingfehler

„Videos sind ein effektives und unterhaltsames Marketingmittel, aber nur dann wirksam, wenn man sie auch richtig umsetzt.“ So resümiert Lisa Schubert von Onlinemarketing.de im Dezember 2015 in einem Artikel zum Thema. Wir nennen hier einige der häufig begangenen Fehler, die Sie bei der Videoproduktion und dem Video Seeding vermeiden sollten:

 

1. Profil zeigen statt All-in-One

An erster Stelle bei der Planung eines erfolgreichen Videos steht die Frage, welches Ziel das Unternehmen damit verfolgt. Oft wird die Frage bereits im Ansatz falsch beantwortet.

Beispiel: „Wir benötigen ein Video für die Homepage, das wollen wir dann auch zeitnah auf Youtube und Facebook nutzen“. Der Verbreitungskanal allein sagt jedoch noch nichts über die Zielsetzung des Videos aus. Der wichtigste Aspekt bei der Videoproduktion besteht aber genau darin, eine Zielsetzung zu formulieren.

Beispiele: Gilt es die Markenbekanntheit zu steigern, ist ein Imagefilm die erste Wahl. Um ein einzelnes Produkt oder eine Dienstleistung zu erklären, sollte ein Produktvideo geplant werden; und für die Vermittlung von Fachwissen wird ein Video-Tutorial konzipiert. Kaufanreize werden dagegen am besten durch spezielle Video Ads für Webshops geschaffen. All diese Video-Marketingelemente sind im Aufbau grundsätzlich verschieden.

Voraussetzung für die gelungene und effektive Planung und Umsetzung eines Videos ist, dass man nur ein Ziel pro Video klar definiert.

Was Sie daraus lernen können:

Möchte man mehrere Ziele erreichen, so sollte man mehrere Videos planen. Eine Videoreihe ist nicht automatisch mit extremen Mehrkosten verbunden. Für verschiedene Zielgruppen lassen sich ggf. mit geringem Aufwand leicht unterschiedliche Varianten drehen und so verschiedene Fassungen schneiden. 
Nicht ratsam: Die reine Kürzung macht nicht automatisch aus einem Imagefilm ein Video Ad.

 

2. Videolänge: In der Kürze liegt die Würze

Wistia.com analysierte Videolängen und das Nutzerverhalten über Jahre und kam unter anderem zu dem Ergebnis: „50 Prozent mehr Betrachter schauen ein 1-minütiges Video bis zum Ende als ein 2-Minuten Video!“ 
Woran liegt das? Ursprünglich lösten die teuren Schaltzeiten von TV Spots vor Jahrzehnten den Trend aus, mit schnellen Schnitten und in wenigen Sekunden ganze Geschichten zu erzählen. Inzwischen haben sich unsere Sehgewohnheiten derart verändert, dass Schnelligkeit und Kürze zu Voraussetzungen für unser Interesse geworden sind.

Was Sie daraus lernen können:

Als Faustregel gilt: Informative Werbevideos, die länger als 90 Sekunden dauern, gelten in der Regel bereits als zu lang. Werbespots dauern in der Regel um die 30 Sekunden, Imagefilme je nach Story 60-90 Sekunden. Selbst bei Videotutorials, die tendenziell länger ausfallen (durchschnittlich 3 Minuten), gilt:  Zuschauer möchten die Essenz zu einer Fragestellung in möglichst kurzer Zeit erfahren.

 

3. Bloß nicht Abkupfern!

„Anders sein. Herausstechen. Die eigenen Zielgruppe abholen!“: Das sind die Begriffe, die wir als Werbefilmproduktion von Auftraggebern hören. Doch bei der ersten detaillierten Projektbesprechung fehlt der Hälfte der Entscheider der Mut, neue Wege zu gehen. Unsere Erfahrung lehrt uns, dass dies die Erfolgsaussichten extrem schmälert - die Produktion eines Videos, das letztlich nur ein Abbild eines anderen Unternehmens ist, kann zwar filmhandwerklich gut sein, ragt jedoch nicht heraus.

Die Profis nennen das scherzhaft das SOS Prinzip („same old soup“). Aufgewärmt und irgendwie schon zig-mal gesehen, so kommen einem die Videos einiger Unternehmen vor. Das hinterlässt keinen bleibenden Eindruck.

Beispiel Imagefilm: Sogar ein Drohnenflug über das Firmengelände oder die Kamerafahrt über die sympathisch lächelnde Belegschaft kann dann im austauschbaren Einerlei enden und bleibt nicht in Erinnerung. Trauen Sie sich, nach unkonventionellen, humorvollen oder mutigen Ideen zu fragen oder formulieren Sie sie selbst!

Was Sie daraus lernen können:

  • Kreativität: Einprägsame Videos basieren immer auf einer herausragenden Idee, oftmals weit entfernt von konventionellen und traditionellen Marketingkonzepten des Wettbewerbs.

  • Konsequenz: Ungewöhnliche Videos folgen einem stringenten kreativen Konzept. Sie berühren den Betrachter emotional und beeinflussen seine Entscheidungen.

  • Die gute Nachricht: Eine gute Idee muss nicht besonders teuer sein. Oft sind sie schlicht und lassen sich symbolisch realisieren.

 

4. Animation? Nicht um jeden Preis.

„Die Kuh fliegen lassen.“: Gerne, aber nur dann wenn es inhaltlich Sinn macht. Es ist nicht nötig, alles zu animieren und mit 3D-Flügen in die Produkte hinein und wieder herauszuzoomen. Das hilft maximal der CGI-Abteilung der Filmproduktion, weil Animation fast immer  eine sehr aufwendige und somit kostenintensive Dienstleistung ist. Doch es ist mehr als faglich, ob Filme durch Effekte ohne inhaltlichen Bezug besser werden.

Was Sie daraus lernen können:

Technische Kreativität sollte bedeuten inhaltlich motiviert mit Effekten zu überraschen. So bleiben Botschaften im Kopf des Betrachters.

 

5. Erfolgsfaktor Call to Action

Der Call-to-Action soll dem User den nötigen Anstoß geben aktiv zu werden, beispielsweise Kontakt aufzunehmen, ein Video zu teilen, seine E-Mail Adresse einzugeben oder ein Produkt einzukaufen.
Welche dieser Aufforderungen wichtig ist, ist von Ihren Video-Kampagnenzielen abhängig.

Um Leads zu generieren, ist es beispielsweise wichtig, E-Mails zu erhalten und darauf Inhalte, Mehrwert und Vertrauen aufbauen zu können. Social Media Buttons prominent zu platzieren, hilft die Kunden auf komfortable Art zum Verbreiten anzuregen. Für die Suchmaschinenoptimierung ist es zudem wichtig, mit starken undrelevanten Keywords zu arbeiten. Eine Video-Landingpage kann helfen, Conversions zu steigern. 

Was Sie daraus lernen können:

  • Der Nutzer braucht auch im Video eine konkrete Handlungsaufforderung!
  • Andernfalls mindert das die Kontaktaufnahmen trotz erfolgreicher Video Platzierung enorm.
  • Die Verbreitung des Videos zu planen, ist also genauso wichtig wie die Produktion selbst.

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