Die 129 in der Studie berücksichtigten Fragebögen ließen sich zum größten Teil einer Branche zuordnen. In der Stichprobe sind sowohl Industrie-, Handels- und Dienstleistungsunternehmen als auch Handwerksbetriebe vertreten, wobei auf den gesamtwirtschaftlich immer bedeutender werdenden Dienstleistungssektor, zu dem hier auch Kredit- und Versicherungsgewerbe zählen, überdurchschnittliche 67 Prozent der Stichprobe entfallen.
Abbildung 1: Stichprobe nach Wirtschaftszweigzugehörigkeit

Der große Anteil an Dienstleistungsunternehmen (im bundesweiten Durchschnitt[12] gut 40 Prozent aller Unternehmen) lässt sich zum einen dadurch erklären, dass die Geschäftspartner des Studien-Autors zu einem großen Teil diesem Sektor entstammen. Zum anderen ist es vor allem der Dienstleistungssektor (im Gegensatz z.B. zum Handwerk), der eine besondere Affinität zum Medium Internet aufgebaut hat und über eine Firmenwebsite verfügt – ein Kriterium, das selbstverständlich Voraussetzung für die Teilnahme an der vorliegenden Studie ist.
Der Bereich Dienstleistung lässt sich noch weiter aufschlüsseln:
Abbildung 2: Dienstleistungssektor nach Branchen

Während der relativ große Anteil an IT-Unternehmen nicht weiter verwundert, verdient der Anteil an Versicherungsunternehmen eine nähere Betrachtung. Im Bundesdurchschnitt gehören nach der Umsatzsteuerstatistik des Statischen Bundesamts nur 0,5 Prozent aller Unternehmen dem Versicherungsgewerbe an – in der vorliegenden Stichprobe sind es jedoch ganze 16 Prozent der befragten Unternehmen (bzw. 23 Prozent der Dienstleistungsunternehmen). Neben der großen Affinität des Autors zum Versicherungsgewerbe ist hier sicher auch ein starkes Interesse des Versicherungssektors am Thema Online-Marketing ausschlaggebend.
Unterrepräsentiert im Vergleich zum bundesdeutschen Durchschnitt ist das Baugewerbe. Während das Statistische Bundesamt einen Wert von 11 Prozent angibt, ist kein einziges Unternehmen aus diesem Sektor in der Umfrage vertreten. Ein Grund mag die starke Fokussierung des Baugewerbes auf klassische Medien sein. Ob das Thema Online-Marketing für die Baubranche irrelevant ist, kann diese Studie nicht beantworten.
