hier nun die zweite Ausgabe unseres Neuigkeitenbriefs. Viel Erfolg mit unseren Infos und viel Spaß mit den für Sie ausgesuchten Videos zum Thema "Spaß muss sein - auch bei der Arbeit" -:).
Ausgabe 2/2007 befasst sich mit Viralmarketing und virtuellen Welten. Natürlich können solche unfassenden Themen nicht im Rahmen des Newsletters gänzlich erörtert werden. Das ist auch nicht mein Ziel. Mir reicht es, wenn ich Ihnen einen Denkanstoß und ein paar pratkische Beispiele geben kann, die Sie vielleicht inspirieren.
Alles nur Fake. Man glaubt es kaum. Das ganze Web ist kein echtes kleines Plattenlabel, sondern ein sehr gut gemachtes Web mit der Zielsetzung über Viralmarketing Aufmerksamkeit zu erlangen. Wirklich abgefahren. Welche Automarke steckt wohl dahinter? Was meinen Sie?
Und hier die Details: Das "neue" Plattenlabel DEF MINI RECORDS präsentiert junge aufstrebende Bands und Interpreten. Die heißen „N’CAP“, „The Disk Brakes“ und „RunFlat“. Es gibt Downloads, Videos, iPod und PSP. Kurzum: alles, worauf die junge Zielgruppe steht. Virales Marketing "at it’s best". Und hier gehts zum Plattenlabel DefMiniRecords.
Dem einen sein Xing (ehemals OpenBC) ist dem anderen sein Habbo -:)
Heute möchte ich Ihnen einmal kurz zwei virtuelle Welten, bzw. Kommunikationsplattformen vorstellen und deren mögliche Bedeutung für das Marketing von Unternehmen kurz beleuchten.
Das Habbo Hotel ist eine Mischung aus einem kommerziellen graphischen Chatprogramm und einer virtuellen Welt mit weltweit ca. 15 Millionen Nutzern. Das ganze finden Sie unter www.habbo-hotel.de oder .com oder .co.uk. Hier können sich Teenager zwischen 14 und 20 Jahren treffen und in sicherer Umgebung miteinander chatten. Dabei stellt sich jeder User eine individuelle Habbo-Figur zusammen und kann sich damit im Hotel bewegen. Gegen Entgeld natürlich. Als ich das Habbo Hotel zum ersten Mal auf dem Online-Marketing Forum in Düsseldorf sah, dachte ich spontan "nein, wie gemein, den Kiddies auf diese Weise die Groschen aus der Tasche zu ziehen". Denn neben den Figuren können die Kids dort ganze Räume ausstatten - und der Spaß kann hunderte Euros kosten. Doch als Marketing-Berater kann ich diese Entwicklung nicht ignorieren. Und einige von Ihnen sicher auch nicht, da mittlerweile Millionen von Teenagern in solchen virtuellen Chaträumen aktiv sind.
Second Life ist eine virtuelle 3-D Welt die generisch wächst und von den "Bewohnern" in Eigenregie erstellt wird. Seit der Gründung im Jahre 2003 hat sich diese Welt explosionsartig entwickelt. Heute tummeln sich dort mehr als 2,5 Mio. "Bewohner".
Ja, und wen wunderts, dass es in diesen Welten auch Möglichkeiten für Branding, Werbung und sogar einen Marktplatz gibt? Aus Marketingsicht ist es natürlich verlockend, Werbebotschaften oder gar Produkte und Leistungen recht nah an eine eng umrissene Zielgruppe zu platzieren. Im Marktplatz von Second Life gibt es neben Bekleidung, Möbelstücke, Fahrzeuge, Konzerten und Immobilien auch Marketing-Dienstleistungen zu kaufen. Monatlich werden Millionenumsätze getätigt.
Doch eine vernünftige Präsenz in Second Life ist nicht gerade billig. Es beginnt bei ca. 20.000 € für den einmaligem Aufbau und nach oben hin sind die Grenzen offen. Desweiteren folgen laufende Kosten, je nach Anspruch.
Hier eine Zusammenfassung und ein paar Links interessanter Mitteilungen zum Thema Online-Marketing aus den letzten Wochen.
Ihre Website im Handy Ich habe mich immer schon gefragt, wie unsere Website im Handy aussieht. Jetzt weiss ich es. Furchtbar. Wie sieht denn wohl Ihre im Handy aus? Wollen Sie es wissen?
Der .mobi Emulator emuliert ein Nokia n70 oder Sony K750 Handy und zeigt dabei an, wie Webseiten auf diesen Handies dargestellt werden. http://emulator.mtld.mobi/emulator.php
Weitere Links zum Thema Mobile-Marketing: http://www.readwriteweb.com/archives/understanding_mobile_2.phphttp://www.theemailwars.com/archives/2006/12/the_reach_of_mobile_devices_1.phpDissertation zum Themahttp://research.nokia.com/people/virpi_roto/dissertation.html
Aber bitte nicht falsch verstehen. Ich sage nicht "stürzen Sie sich auf Mobile Marketing". Meine Kernaussage ist "behalten Sie Mobile Marketing im Auge". Denn kein Gerät ist so intim, wie das Mobil-Telefon. Intim im Sinne von "nah am Körper". Näher als der Laptop jedenfalls und immer dabei. Gelle. Der neuesten Umfrage von Dr. Schwarz zu folge liege ich mit dieser Einschätzung richtig. Siehe folgenden Absatz.
Sieben Trends für Ihr Online-Budget 2007 Suchmaschinenoptimierung, E-Mail-Marketing und die Nutzerführung auf der eigenen Homepage stehen 2007 ganz oben. Laut der letzten Umfrage von Dr. Schwarz sind über 88 Prozent der Unternehmen hier aktiv. Wenig eingesetzt, aber hoch zufriedenstellend, sind auch bestimmte Web 2.0-Anwendungen. http://www.marketing-boerse.de/Fachartikel/details/Online-Marketing-Trends-2007
Welches CMS ist das Richtige? Das Schweizer Publishing- und Digitaldruck-Magazin Publisher veröffentlichte in seiner aktuellen Ausgabe eine Gegenüberstellung von Content Management Systemen, darunter auch TYPO3, welches wir neben OpenCMS sehr häufig einsetzten.Der als Entscheidungshilfe gedachte Artikel bietet auf rund viereinhalb Seiten neben Begriffsklärungen und allgemeinen Einführungen in das Thema CMS auch eine Vergleichsmatrix. http://www.publisher.ch/heft/066/webinhalte.pdf
Online-Marketing Zahlen Zahlen, Zahlen, Zahlen. Nach dem BVDW und Bitkom gibt nun Nielsen Medai Research seine Einschätzung zum Besten. Trotz der Unterschiede wird klar - die Richtung und die Dimension ist gleich. Es geht nach oben. Und zwar steil. Also .... obacht liebe Marketingfreunde. Hier ein Auszug aus der Pressemeldung "Die Online-Bruttowerbeaufwendungen für das Gesamtjahr 2006 betrugen 692,4 Millionen Euro. Dieses entspricht einem Wachstum von mehr als 274 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr. Damit wies das Internet mit plus 65,5 Prozent die stärkste Wachstumsrate im Werbemarkt auf und bestätigt damit seine Position im Mediamix als Abverkaufsmedium und auch als Medium der Markenkommunikation.".
Google nimmt an Bedeutung weiter zu…. und was bedeutet das für Ihr Keyword-Advertising?
Im Handelsblatt vom 17. Januar 2007 war zu lesen, dass es Microsoft in den USA trotz Milliardeninvestitionen nicht gelungen ist, Google die Marktführerschaft streitig zu machen. Im Gegenteil: Microsofts Marktanteil hat um 3/10 Prozentpunkte abgenommen, wohin gegen Googles Anteil um ein halbes Prozent gestiegen ist. Es wird nun davon ausgegangen, dass der Suchmaschinenmarkt oligopolistische Strukturen erhalten wird. Was die USA angeht, so teilt sich der Markt auf zwischen Google und Yahoo.
Was bedeutet dies für das Keyword-Advertising hierzulande?
Ich lese gerade das Buch "Leitfaden Integrierte Kommunikation" von ... ja von wem eigentlich? An dem Buch haben mindestens 20 Autoren mitgewirkt. Primär lese ich es, weil dort aktuelle Trends besprochen werden, die sehr schön zum Schwerpunkt dieses Neuigkeitenbriefes passen. Viralmarketing, Blogs, Mobile-Marketing und Web 2.0 (was immer man auch genau darunter verstehen mag). Detailinformationen zum Buch finden Sie auf http://www.absolit.de/leitfaden3.htm . Eine ausführliche Rezension werde ich in Kürze auf meinem Blog http://www.lammenett.de/blog/ veröffentlichen.
Mein Buch ist die "Empfehlung der Redaktion" von Werben & Verkaufen (aktuelle Ausgabe) und im Online-Shop von Werben & Verkaufen. Das erfüllt mich mit einem gewissen Stolz, darum ist es mir auch eine Nachricht wert. Denn Werben & Verkaufen (W&V) ist sicherlich eines der renomiertesten (wenn nicht DAS renomierteste) Fachmagazin für die Kommunikationsbranche mit den Themenschwerpunkten Marketing, Medien und Agenturen. Die Zeitschrift mit Sitz in München erscheint seit 1963 im Europa Fachpresse Verlag, einem Tochterunternehmen des Süddeutschen Verlages.
Gerne veröffentliche ich Ihre Leserbriefe im nächsten Neuigkeitenbrief. Konstruktive Kritik, Anregungen, Lob oder auch Fachbeiträge sind willkommen. Einfach mailen an e.lammenett@inmedias.de
Video: Eine Hommage an James Brown, den Godfather of Soul
Kein Gimmick, aber trotzdem geil (Sie verzeihen die saloppe Ausdrucksweise). James Brown starb am Weihnachtsmorgen. The Godfather of Soul ist tot. Wie kein anderer schaffte es Brown die Menge zum Kochen zu bringen ohne auf politisches Bewusstsein zu verzichten. Dieses Video habe ich in YouTube gefunden. Und da der überwältigende Anteil der Leser dieses Neuigkeitenbriefes eher meiner Generation angehört, wage ich die Prognose, dass die Integration eine gute Idee ist; ich fand es sehr bewegend. Have fun.
Vortrag unseres Geschäftsführers Dr. Erwin Lammenett beim Kongressforum am 23.11.2011 zum Thema "Die perfekte Klinikwebsite". Ein Internetauftritt gehört mittlerweile auch für Krankenhäuser zum Must-have. Aber worauf kommt es wirklich an? Welche Erwartungen haben Patienten, was ist beim Design zu berücksichtigen? Und wie wird der Webauftritt zum Akquiseinstrument?
19.08.20111908
Praxiswissen Online-Marketing Empfehlung bei W&V
Wir freuen uns Ihnen an dieser Stelle mitteilen zu dürfen, dass das Buch Praxiswissen Online-Marketing unseres Geschäftsführers Dr. Erwin Lammenett von der Redaktion des Magazins Werben und Verkaufen (W&V) zum Tipp des Monats Januar gewählt worden ist.