Preissuchmaschinen machen genau das, was der Name sagt. Sie suchen Preise. Vergleichsportale machen ebenfalls genau das, was der Name sagt. Sie vergleichen Tarife. Beispielsweise Handytarife, Strom- oder Gastarife, Versicherungstarife oder Kreditkonditionen für den Hauskauf. Der Mechanismus der Portale ist denkbar einfach. Man gibt ein Produkt oder eine Leistung ein und erhält nach einer Weile Angebote, bzw. Preise, von angeschlossenen Händlern oder Dienstleistern.
Aus zweierlei Blickwinkeln kann das Engagement in derartigen Portalen zu einem Quick-Win für die eigentlichen Anbieter führen:
Preisvergleichsportale listen die Produkte und Preise oder Tarife verschiedenster Händler oder Anbieter. Natürlich erfolgt dieses nicht ohne finanzielles Interesse. Man unterscheidet grundsätzlich drei Vergütungsmodelle:
In fast allen Fällen werden Daten von den Händlern oder Tarifanbietern als XML-Katalog angeliefert und automatisiert in das Portal integriert. Das stellt einen hohen Grad der Aktualität sicher und hat den Vorteil eines geringen Aufwands für die laufende Pflege.
Wußten Sie, dass es über 800 Preissuchmaschinen und Preisvergleichsportale gibt? Alleine schon diese Zahl zeigt auf, welche betriebswirtschaftliche Relevanz solche Anwendungen mittlerweile haben. 400 dieser Portale sind im „Branchenführer Preisvergleichsportale“ der Firma mpEXPERT gelistet und bewertet worden.
Viele Portale bieten umfangreiche Zusatzfunktionen, die dem Web 2.0 zuzuordnen sind. Dieses sind Meinungs- und Bewertungsfunktionen oder aber Benachrichtigungs- oder Alarmfunktionen.
Beispiele bekannter Preisvergleichsportale sind www.guenstiger.de, www.billiger.de und www.check24.de. Guenstiger.de ist ein durch Werbung finanziertes und damit unabhängiges Preisvergleichsportal, welches laut IVW schon im Dezember 2007 auf 62 Millionen Page Impressions kam. Heute dürften es weit mehr sein. www.billiger.de ist hat nach eigenen Angaben mehr als 300.000 kaufwillige Besucher pro Tag. www.billiger.de macht responseorientierte TV Werbung. www.check24.de ist ein junges Vergleichsportal, auf dem es primär um Tarife geht (Strom, Gas, Handy, Versicherungen, Kredite). Das Portal wirbt massiv im TV und bezeichnet sich als größtes Vergelichsportal Deutschlands. Es ging im Oktober 2008 online und ist der Zusammenschluss vom Versicherungsvergleichsportal einsurance.de, dem Finanz- und Kreditspezialisten moneyworld.de sowie dem Strom- und Gasvergleicher tarifvergleich.de.